Biografische Daten:

Eckhard Naujoks gibt seit 2002 öffentliche Konzerte und Kunstausstellungen. Von einem frühen Alter an waren Künstler für ihn Leitfiguren. Er begeisterte sich für Dichter, Maler und Musiker und sie prägten sein Leben. So ist auch sein eigener künstlerischer Ausdruck vielseitig. Die visuellen Künste hatten zeitweise den Vorrang und er machte beispielsweise eine Ausbildung als Bildhauer, wobei die Musik immer Lebenselixier blieb. Es war vor allem die Musik der Beatles, der Doors und Bob Dylan, die ihn berührte.

 

"Diese Musik hatte für mich eine Tiefe, eine Aufrichtigkeit und Inspirationskraft, die ungewöhnlich in der Rock- und Popmusik ist. Das war eine spannende Phase in der Musikgeschichte, weil man das Leben in einer mutigen Weise hinterfragt und erforscht hat. Aus unserer heutigen Sicht erscheint es wahrscheinlich romantisch, naiv und etwas verrückt. Aber sich z.B. solchen Fragen hinzugeben wie: Warum sind wir hier? Was ist der Sinn des Lebens? - was damals üblich war - ist kernig und führt an Abgründe, weil man mit übernommenen Antworten anderer nicht wirklich weiter kommt."

 

Seinen eigenen Stil als Songwriter entwickelte Eckhard Naujoks auf einer längeren Reise durch Asien, Australien und insbesondere den USA, wo er im Umfeld einer Gospelkirche anfing, Lieder zu schreiben und vorzutragen. Seine Lieder sind spirituell, aber sie bewegen sich außerhalb religiöser Konzepte und Dogmen. Er hat inzwischen dafür Preise und Auszeichnungen gewonnen (Deutschen Rock und Pop Preis, Uni Song, etc). Jahrelang trat er in Münchner Clubs und Kleinkunstbühnen (Pasinger Fabrik, Blues Bar, etc.) auf und trug seine Lieder vor.

 

Darüber hinaus hat Eckhard Naujoks in der Bildhauerei und Malerei seinen Ausdruck weiterentwickelt. Im Moment arbeitet er an einer John Lennon Ausstellung und bietet außerdem Porträtmalerei für Auftragsarbeiten an.

 

Aus privaten Gründen zog er nach Horn-Bad Meinberg und spielt regelmäßig auf diversen Bühnen in der Umgebung und lässt sich außerdem für private Feierlichkeiten buchen.

 

 

 

 

Warum sie mich buchen sollten

Ich selbst sehe mich als einen John Lennon Interpreten, der mit Hommagen dessen Lieder und Spirit weiterleben lässt. Außerdem habe ich einige dutzend Eigenkompositionen, die an seine Musik und Aussage anknüpfen.


Es fasziniert mich an Lennon, dass er sich ständig weiterentwickelt hat. Er wird heute allgemein mit Frieden und Liebe in Verbindung gebracht. Aber wenn man seine Biografie kennt, weiss man, dass er eine sehr komplexe Persönlichkeit war, die durchaus ihre Prozesse hatte, sich diesen Idealen anzunähern.


Ich glaube, vielleicht geht es im Leben um gar nichts anderes, als sich seine Liebesfähigkeit zu erhalten. Denn dass Leben ist für jeden so konzipiert, dass man immer wieder Erschütterungen erfährt, Traumas und Abgründe, die einen leicht in Verbitterung führen können. Man kann sich aber nur weiterentwickeln, wenn man um sein Herz keine Mauern errichtet, sondern das Leben in seiner Fülle und Kreativität zulässt. Das ist keine weltfremde Naivität, sondern dahinter steckt eine tiefe Weisheit und ein Verständnis vom Leben. Denn die Alternative wäre zu einem kalten und verschlossen Zyniker zu werden.

 

Lennon war ein Genie als Musiker und Dichter. Das größte Geschenk aber, das er für mich hinterlassen hat ist, dass er den Ausspruch „Liebe ist die Antwort“ - eine Aussage, die Dichter und Propheten schon seit Jahrtausenden machten - glaubhaft im 20. Jahrhundert gelebt hat.

 

Wenn ich eine kleine Wellen in diesem Strom sein könnte, würde mich das sehr freuen … und bezüglich ihrer Feierlichkeit, wäre ich eine gute Wahl, diesen Geist aufleben zu lassen.

 

 

 

Unsere Zeit braucht mehr "Genius"

Es ist schon vor den Kopf stoßend, wie Worte wie "Philosophie" oder "genial" heute meistens gebraucht werden - insbesondere, wenn man in Betracht zieht, welchen Problemen die Menschheit gegenübersteht …


Ein Wort wie "Philosophie" - was übersetzt soviel heißt wie: Liebe zur Weisheit, Sinn des Lebens … - hört man heute ganz selbstverständlich, wenn ein Fußballtrainer seine Mannschaft aufstellt, wie "Spielphilosophie". Es ist keineswegs so, dass unsere deutsche Sprache so arm wäre, dafür die passenden Worte zu liefern, nämlich z.B. "Taktik" oder "Strategie" etc.

 

Das gleiche trifft auf ein Wort wie "genial" zu. Der heutige Sprachgebrauch bezeichnet so etwas wie "cool" oder "großartig", Reporter sprechen von einem genialen Pass oder genialen Spieler, wenn sie eigentlich so etwas meinen wie "Spielintelligenz" oder "Ballgefühl". Genialität bezeichnete aber über die Jahrhunderte die Fähigkeit, sich mit der höchsten Schöpferkraft zu verbinden und ein Kanal für Wahrheiten zu sein, die von der Zeit und Kultur unabhängig sind … das betrifft alle Lebensbereiche, also auch den Fußball, aber dann könnte auch eine Marktfrau von Verkaufsphilosophie sprechen, wenn sie ihre Karotten dahin stellt und die Kartoffeln dorthin - und irgendwann wird die Wortwahl absurd …

 

Ich will nicht kleinsinnig über Worte streiten, aber es geht auch etwas Beängstigendes mit einher, wenn Worte, die über Jahrhunderte für die höchsten Bemühungen der Menschheit verwendet wurden, so verflachen … Es scheint so, als würden die höchsten geistigen Werte der Menschheit auf dem Altar des Konsums und Materialismus geopfert. Nach dem Motto: Ich konsumiere, also bin ich - oder wie man es auf manche Fernsehprogramme umformulieren könnte: Ich lasse mich unterhalten, also brauche ich nicht zu denken … und das ist die eigentliche Gefahr!

 

Gleichzeitig steht die Menschheit Abgründen und Herausforderungen gegenüber, die sich nur bewältigen lassen, wenn es einen Zustrom zu diesen geistigen Werten gibt. Mit Herausforderungen meine ich die Armut in der Welt, die Umweltverschmutzung, die Kriege und Ausbeutung … die nicht zuletzt die Folge eines materialistischen, konsumorientierten Weltbildes sind …

 

Einstein sagte einmal: "Die Probleme, die auf einer gewissen Bewusstheitsstufe auftreten, können nur auf einer höheren Bewusstheitsstufe aufgelöst werden." Das bezieht sich auf die Entwicklung des Individuums, als auch auf die Gesellschaft. Und er bezog es insbesondere auf die zuvor genannten Probleme.